Schulversuch Interessens- u. Berufsorientierte Mittelschule (IBMS)

 

Wie der Name schon sagt, hilft der Lehrer den Schülern, persönliche Interessen, Neigungen, Fähigkeiten, Eignungen aber auch Werthaltungen zu entdecken und zu fördern. Dies hat zur Folge, dass die Schüler dann, wenn es darauf ankommt, leichter die für sie geeigneten Schulen (HTL, HAK, ......) bzw. Berufe finden.

Wie wird dies erreicht? 

1. Organisationsform

2. Berufsorientierung (BO)  


Die IBMS ist die einzige Schulform, die nicht nur über eine Leistungsdifferenzierung, sondern auch über eine Interessensdifferenzierung und eine Differenzierung nach Ausbildungswegen verfügt. Dadurch wird ein Höchstmaß an individueller Förderung erreicht.

Die Schulentwicklung hat in unserer Schule schon Tradition. 1986 wurde der Schulversuch „Interessens- und Berufsorientierte Hauptschule“ (IBHS) ins Leben gerufen. Die damals gesetzten Schwerpunkte (Berufsorientierung als Pflichtfach, Aufgliederung des Lehrstoffes in Basis- und Erweiterungsstoff, Zusammenarbeit eines Stamm- und Assistenzlehrers) erwiesen sich als zukunftsweisend.

Mittlerweile ist die Berufsorientierung als "Verbindliche Übung" an allen HS und AHS-Unterstufen vorgeschrieben (allerdings meist noch viel zu wenig effektiv ), der neue Lehrplan ist in Kern- und Erweiterungsstoff gegliedert und immer mehr Schulen erkennen die Vorteile des Zweilehrer-Systems (allerdings meist noch in unzureichender und viel zu wenig differenzierter Form). Die IBHS fand mittlerweile österreichweit viele Nachahmer.

Die Weiterentwicklung mündete später in das Modell „Interessens- und Berufsorientierte Sekundarschule“ (IBS). Sie beruhte im Wesentlichen auf dem Vorgängermodell, konnte aber auf Grund jahrelanger Erfahrungen mit bedeutenden Modifizierungen aufwarten.

Mit der Gründung des Schulversuches „Interessens- und Berufsorientierte Mittelschule“ (IBMS) im Jahr 2003 erreichte die Schulentwicklung, die an dieser Schule bereits Tradition hat, sicherlich ihren Höhepunkt.

Ab dem Schuljahr 2009/10 wird im Rahmen der IBMS die NÖ Mittelschule umgesetzt.

Man kann es als sicher annehmen, dass die IBMS bei den „Kunden“ (Kinder und deren Eltern) sehr geschätzt wird, weil sie mit einem klaren, leicht nachvollziehbaren und auf die Zukunft der Jugendlichen ausgerichteten Angebot (optimale Vorbereitung auf weiterführende Schulen sowie auf die Arbeits- und Berufswelt) aufwarten kann und in besonderer Weise den sozialen sowie den leistungs- und interessensorientierten Bedürfnissen der Schüler nachkommt.

Die IBMS entspricht damit klar den Anforderungen eines modernen Dienstleistungsbetriebes und verhilft dem oft strapazierten Sprichwort „Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir“ wieder zu seiner ursprünglichen Berechtigung.

Interessante Links:

Stundentafel für die 1. und 2. Klasse
Stundentafel für die 3. und 4. Klasse